Triumphmarsch des Teufels Franz Riegel
sa. 29. mai 2010
igor strawinsky | die geschichte vom soldaten
18:00 Uhr | KfL-Halle Lelkendorf | Eintritt 15 €
Ein junger Soldat ist auf dem Weg von der Front nach Hause. Urlaub hat er.
Da begegnet ihm ein Mann, der seine Geige haben möchte. Zu spät erkennt
der Soldat, dass er einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. Er wird reich,
aber niemand mag ihn mehr lieben. Verzweifelt marschiert er in ein anderes
Land. Der König dort verspricht seine Tochter dem zur Frau, der sie zu heilen
vermag. Da begegnet der Soldat dem Teufel wieder, und der Teufel besitzt,
was allein der Prinzessin zu einer Linderung ihrer Schmerzen verhelfen
kann: die Geige. Aber wie sie wieder erlangen?
An ein einfaches Wandertheater hatte Igor Strawinsky gedacht, als er 1917
und 1918 an der Geschichte vom Soldaten arbeitete. Der Jahrmarkt, seine
Atmosphäre, seine Gerüche und Geräusche, standen Strawinsky Pate für
Musik und Erzählweise.
Das Projekt um Strawinskys GESCHICHTE VOM SOLDATEN ist der
kammermusikalische Auftakt der neugegründeten jungen norddeutschen
philharmonie (jnp), die im Rahmen der mecklenburgischen Festspiele an
größeren Projekten beteiligt ist wie der Synphonie der Tausend von Gustav
Mahler am 27. Juni in Wismar.
Fagott Justus Mache
Violine Neasa Ni Bhríain
Kontrabass Sebastian Stolz
Schlagwerk Hermann Kopperschmidt
Klarinette Margarete Ohse
Trompete Richard Weiß
Posaune Matthes Günther
Sprecher Jörg Schulze
Dirigent Kiril Stankow